Dieses Mal standen wir auf der anderen Seite der Kamera. (Und ja, es war ein bisschen komisch.)
- 9. März
- 2 Min. Lesezeit
Normalerweise sind wir diejenigen, die mit einem ganzen Arsenal an Kameras, Lichtern und Mikrofonen anrücken, um eine Geschichte zu erschaffen. Dieses Mal wurde der Spieß umgedreht. Plötzlich standen nicht wir mit dem Equipment vor der Tür, sondern das professionelle Team von DREIFILM Leipzig in unseren heiligen Hallen. Die Mission: Unsere eigene Geschichte für das MDR-Format "MDR um Vier" in der Rubrik "Der starke Osten" zu erzählen.

Wenn der "Starke Osten" anklopft, machst du besser die Tür auf.
Es ist eine Sache, wenn die lokale Presse deine Gründungsgeschichte ausgräbt. Es ist eine andere, wenn ein TV-Team beschließt, dass deine Rebellion gegen das Mittelmaß zur besten Sendezeit ins Fernsehen gehört. Das Format "Der starke Osten" sucht nach Geschichten von Machern, die nicht nur reden, sondern abliefern. Als die Anfrage kam, war uns klar: Unsere DNA – aus dem Nichts eine schlagkräftige Agentur zu schmieden, die für Konzerne in Dubai genauso selbstverständlich arbeitet wie für den Mittelstand um die Ecke – passt da wohl wie die Faust aufs Auge.
Es ist die offizielle Anerkennung dafür, dass unser Weg, Content nicht nur zu produzieren, sondern zu zelebrieren, nicht unbemerkt geblieben ist.
Regieanweisungen für Profis? (Wir haben es uns verkniffen.)
Man kann den Kreativen nicht aus seiner Haut holen. Als das DREIFILM-Team unsere Räume in ein Mini-Fernsehstudio verwandelte, Kameras positionierte und Scheinwerfer aufbaute, zuckte es uns in den Fingern. Ein ständiges "Könnten wir das Licht nicht noch ein bisschen dramatischer setzen?" oder "Die Kameraachse wäre von dort aber spannender!" lag uns auf der Zunge.
Wir haben es uns (meistens) verkniffen.
Stattdessen haben wir uns dem Prozess hingegeben: Im Interview wurde unsere Gründungsgeschichte auf den Prüfstand gestellt, bei der "Arbeit" wurden wir gefilmt, wie wir genau das tun, was wir am besten können – Konzepte schmieden, Designs entwerfen und darüber diskutieren, wie man eine Szene noch ein kleines bisschen geiler machen kann. Es war eine surreale, aber faszinierende Erfahrung, die eigene Arbeitsweise durch die Linse von anderen Profis zu sehen.
Die Essenz von 10 Jahren in 180 Sekunden
Jetzt kommt die eigentliche Kunst: Wie presst man über 10 Jahre Rebellion, mehr als 500 Projekte und unzählige schlaflose Nächte in einen 3-minütigen Fernsehbeitrag? Wie kondensiert man eine Philosophie, die auf dem Credo "STOPP, SPIEL DAS SOFORT NOCHMAL AB" beruht, in ein Format, das für ein breites Publikum funktionieren muss?
Aber mal ehrlich: Genau das ist unser Job. Wir nehmen komplexe Geschichten, Produkte oder Visionen und verdichten sie zu einem Punkt, der emotional einschlägt und im Gedächtnis bleibt. Dieses Mal waren wir eben unser eigener Kunde. Und wir sind verdammt gespannt darauf, wie die Profis vom MDR unsere Story geschnitten haben.
Wann gibt's was zu sehen?
Den Beitrag findet ihr in der Mediathek bei MDR unter folgenden Link, der Beitrag startet ab 10:00 Minuten: Hier Klicken für den Beitrag in der MDR Mediathek

Kommentare